Die Kreislaufwirtschaft lehrt uns, dass die Wiederverwendung eines Bauwerks nachhaltiger ist als die reine Wiederverwertung seiner Bauteile nach einem Rückbau. Der neue bzw. alte Baukörper der Stadtteileinrichtung greift in etwa die Konturen des Bestandsgebäudes auf. Das Entwurfskonzept bewahrt das bestehende Erdgeschoss, ergänzt es und fügt ein statisch unabhängiges Obergeschoss hinzu. Der Einsatz von CO2-intensiv produziertem Beton wird bewusst vermieden.
Die Bäume auf dem Grundstück bleiben weitgehend unberührt, sodass das grüne, schattige Areal in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibt und einen natürlichen sommerlichen Wärmeschutz bietet. Die neuen Bauflächen sind so geplant, dass sie den bestehenden Baumstandorten ausweichen.
Bauphysikalische Anforderungen prägen die Ästhetik der Fassade ebenso wie die Angebote des Second-Hand-Markts. Der Kreislaufgedanke wird sichtbar, jedoch ohne das Erscheinungsbild zwanghaft zu dominieren. Der klimaneutrale Betrieb soll mit möglichst wenig mechanischen Hilfsmitteln realisiert werden.
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Adresse
Havelstrasse, Darmstadt
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Wettbewerb
2023
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Nutzung
Kinder- und Jugendhaus
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Zusammenarbeit
Blank Landschaftsarchitekten (Freiraumplanung), Furche Geiger Zimmermann Tragwerksplaner, ee concept (Energieberatung)
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Team
Juliane Schwarz, Wolfgang Schwarz u.a.