Der neue Gewerbehof mit Technologiezentrum präsentiert sich als mehrfach abgestuftes Volumen, das bewusst vom unmittelbaren Straßenraum abgelöst ist. Der massive Sockel in Kombination mit dem darauf aufbauenden Holzhybridbau bildet eine ökonomisch und ökologisch adäquate Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Das Gebäude zeichnet sich durch vielfältig nutzbare, intensiv begrünte Terrassen und Fassaden aus, die das Gefühl von Natur und Wohlbefinden in die Arbeitswelt des Werksviertels integrieren.
Das architektonische Konzept beruht auf einer klaren Struktur aus Erschließungszonen, dienenden Raumspangen und flexibel gestaltbaren Mietparzellen. Ein querbelichteter Flur, der stringent bis zu den Stirnfassaden verläuft, sorgt für eine gute Orientierung und bildet einen stabilen Ankerpunkt für alle weiteren Funktionen. Der zweifache Wechsel der konstruktiven Raster über die insgesamt acht Ebenen reflektiert die unterschiedlichen Anforderungen der Mieteinheiten sowie der darunterliegenden Tiefgarage.
Die Gestaltung der Grünräume reagiert auf die aktuellen Herausforderungen durch CO2-Emissionen und steigende Temperaturen in urbanen Räumen. Wichtige Ziele sind die Schaffung vielfältiger Vegetation zur Verschattung des Außenraums sowie die Fähigkeit, Starkregenereignisse effektiv aufzunehmen.
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Adresse
Haager Str., München Ostbahnhof
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Wettbewerb
2022, 1. Preis
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Realisierung
2023-
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Auftraggeber
MGH - Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH
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Nutzung
Gewerbehof, Technologiezentrum, Gastronomie
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Zusammenarbeit
Blank Landschaftsarchitekten (Freiraumplanung), Leonhardt, Andrä und Partner (Tragwerksplanung)
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Team
Freimut Jacobi, Riin-Kärt Ranne, Juliane Schwarz, Sebastian Schwarz, Wolfgang Schwarz u.a.