【x】

Der neue Treffpunkt der Gemeinde entsteht am südlichen Ende des Ellbachparks und bildet zusammen mit Kindergarten, Parkplatz und Neubau ein Ensemble, das den Parkeingang als „Tor zur Parklandschaft“ formuliert. Die „gute Stube“ unter einem großen Dach fügt sich in die Baumkulisse ein und verortet sich im Übergang zwischen städtischer Struktur und landschaftlichem Freiraum. Das Bauvolumen bildet bewusst unterschiedliche Fassaden und Ausrichtungen aus: Haupteingang am Vorplatz, Terrassenseite des Saals und Ausgang im Norden schaffen eigenständige Situationen. Ein Belagsteppich aus versickerungsoffenem Asphalt bindet das Ellbachzentrum ein; Sitzgelegenheiten im lichten Schatten und ein naturnah gestalteter, sichtbar gemachter Ellbach erweitern den Freiraum. Im Norden entstehen ruhige Aufenthaltsorte und Spielräume, im Westen ein ergänzter Spielplatz. Ein begrüntes Dach fördert Biodiversität und Regenwasserrückhalt. Ein kompakter, zweigeschossiger Baukörper nimmt das Raumprogramm auf; das strukturierte Dach bringt Licht tief in den Grundriss. Saal und Foyer öffnen sich über zwei Ebenen, die Galerie ermöglicht gute Orientierung. Holz sorgt für warme Atmosphäre, das geneigte Dach für Maßstäblichkeit. Natürliche Lüftung, Wärmepumpe, Photovoltaik und ein Materialpass sichern ökologische Qualität.

  • Adresse

    Auestraße, Niederzier

  • Wettbewerb

    2025

  • Nutzung

    Bürger- und Gemeindezentrum

  • Zusammenarbeit

    Brenda Roqueta Vives (Arch.), Kienleplan (Freiraumplanung)

  • Visualisierung

    Architecture on Paper, Deadnettlestudio

  • Team

    Sebastian Schwarz, Wolfgang Schwarz u.a.