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Der geplante Blockrand im Nordosten wird mit einem winkelförmigen, dreigeschossigen Schulgebäude fortgeführt und abgeschlossen. Eine zweigeschossige Tagesstätte schließt sich rückseitig an den Haeberle-Bau an und komplettiert das Ensemble. Die Anlage öffnet sich nach Westen zum denkmalgeschützten Brauereigebäude, Grünraum und Sportflächen. Wechsel zwischen harten, baulichen Raumkanten und weichen, vegetativen Kanten schaffen spannungsreiche Freiräume.

Zum Einsatz kommen ressourcenschonende, recycelbare Baustoffe wie Ziegel, Holz, Glas und teilweise Metall. Begrünte Dächer speichern Wasser und geben es wieder ab. Die Schule wird mit Fernwärme versorgt, PV-Elemente auf den Dächern reduzieren den Strombedarf. Lüftungselemente in den Fensterbrüstungen ermöglichen eine natürliche Belüftung der Unterrichtsräume. Außenliegende Sonnenschutzrollos und horizontale, fest verbaute Gitterroste aus Aluminium über den Fenstern sichern den sommerlichen Wärmeschutz. Nachtauskühlung über Querlüftung ist möglich.

Tragende Außenwände bestehen aus mit Wärmedämmung gefüllten Hochlochziegeln, verkleidet mit roten (EG) und hellen (OGs) Ziegelriemchen sowie verputzten horizontalen Putzstreifen. Damit werden bestehende Materialien aufgenommen und neu interpretiert. Innen werden Brettschichtholz-Decken über Holzstützen und Holzständerwände abgetragen. Die Erschließungskerne sind in Beton ausgeführt, das Deckentragwerk über der Sporthalle bilden Fachwerkträger aus Baubuche.

  • Adresse

    Kloster-Langheim-Straße, Bamberg

  • Wettbewerb

    2025

  • Nutzung

    Schule

  • Zusammenarbeit

    Kienleplan (Freiraumplanung), Prof. Dipl.-Ing. Stefan Zimmermann (Tragwerksplanung)

  • Visualisierung

    Atelier Tata

  • Team

    Freimut Jacobi, Juliane Schwarz u.a.